Lateralität und Dominanz


Die leserliche Handschrift, die im Lehrplan 21 als Ziel definiert ist, sowie die Auswirkungen des zunehmenden Gebrauchs digitaler Spiel- und Werkzeuge auf Handgeschicklichkeit und Händigkeit rücken die Fragen rund um Lateralität und Dominanz vermehrt in den Fokus. Kinder mit unklarer, unentschiedener und ungeschickter Händigkeit und/oder potenzieller Lese-Schreibschwäche brauchen Unterstützung durch Fachpersonen.

 

Unser Wissen um die bevorzugte Verwendung einer bestimmten Hand insbesondere für anspruchsvolle und feinmotorische Tätigkeiten ist das eine, von grösster Bedeutung ist daneben vor allem auch die genaue Beobachtung, wie sich das Kind mit dem ganzen Körper in Bezug auf die Händigkeit organisiert. So können wir im Spiel und im Gespräch mit dem Kind und im Kontakt mit Eltern und Schule sinnvolle Hilfestellungen und Übungen entwickeln und gemeinsam erproben.

 

Dora Heimberg schöpft aus jahrzehntelanger Erfahrung mit Händigkeitsfragen. An diesem Kurstag möchte sie mit theoretischem Input, Fallbeispielen und fachlichem Austausch eine solide Grundlage schaffen, damit wir uns im Dialog mit Kindern, Eltern und Lehrpersonen sicherer fühlen bei der Entscheidung und Unterstützung einer dominanten Hand.

 

LEITUNG

Dora Heimberg arbeitet seit vielen Jahren als Psychomotoriktherapeutin mit einer eigenen Praxis. Zudem ist sie als Erwachsenenbildnerin und Autorin tätig; zuletzt erschien von ihr das Praxisbuch "Wenn Bewegung Wissen schafft".

 

«Bewegung ist aller Entwicklung, aller Erziehung, aller Bildung Anfang.»

M. Scheiblauer